„Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer
Das dümmste Buch, das ich je gelesen habe.

Selten habe ich ein Buch gelesen, das mir so derart gegen den Strich ging wie Gut gegen Nordwind. Vor allem die Figur Emmi war für mich schlicht bodenlos: ihre ständige, völlig überzogene Eifersucht – obwohl sie selbst vergeben war – hat mich nur genervt. Ich frage mich ernsthaft, welcher Mann mit einem Funken Selbstwertgefühl sich auf so eine Frau überhaupt einlassen würde.
Das Ende? Genau so enttäuschend, wie ich es befürchtet habe. Ich habe das Buch tatsächlich nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie schlimm es noch werden könnte – und weil es das erste Mal war, dass ich ein Buch so entsetzlich fand, dass ich es nicht einfach weglegen konnte.
Auch die angeblich „romantischen“ E-Mails zwischen Emmi und Leo konnte ich in keiner Sekunde nachvollziehen. Wo andere schwärmerisch von knisternder Liebesliteratur reden, bleibt für mich nur ein grauenhafter Nachgeschmack. Für mich bleibt dieses Buch als Negativbeispiel in Erinnerung – und zwar für lange Zeit.
Das dümmste Buch, das ich je gelesen habe.
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